Dieser 15,6 Zoll Pulteinbau Monitor wurde für die Integration in Bedienkonsolen von Radladern entwickelt. Die Bildschirmfläche kann Maschinenzustände, Hydraulikdaten, Anbaugeräteinformationen, Warnmeldungen, Wartungshinweise und kamerabasierte Ansichten darstellen, sofern diese Funktionen vom kundenseitigen Fahrzeugrechner und der Software bereitgestellt werden.
Für den Einsatz in einer Fahrerkabine müssen Displayablesbarkeit, Handschuhbedienung, Erschütterungen, Staub, Temperaturschwankungen und die elektrische Fahrzeugumgebung gemeinsam bewertet werden. Ever Glory passt Deckglas, Touch-Firmware, Bonding, Halterung, Anschlüsse und Kabel an die Konsolenzeichnung an. Eine direkte Verbindung mit dem Bordnetz erfolgt nur mit einer dafür freigegebenen Stromversorgung und Schutzbeschaltung.
Die Bedienanzeige eines Radladers muss während Fahrt, Materialaufnahme, Beladung und Werkzeugwechsel schnell erfassbare Informationen bereitstellen. Der Fahrer soll Betriebszustände erkennen können, ohne lange Menüs zu durchsuchen oder die Arbeitsumgebung unnötig aus dem Blick zu verlieren.
Ein 15,6-Zoll-Bildschirm bietet Platz für Maschinenstatus, Hydraulikwerte, Warnmeldungen, Anbaugeräteauswahl, Wartungsinformationen und optionale Kameraansichten. Das Format ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Kabinengeometrie ausreichend Platz bietet und das Display keine Sichtbereiche, Bedienelemente oder Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten beeinträchtigt.
Für kompakte Kabinen kann ein kleinerer Bildschirm geeigneter sein. Vor der Auswahl sollten Einbauposition, Betrachtungsabstand, Sichtlinie und Reichweite des Fahrers geprüft werden.
Ein Display in einer Radladerkabine befindet sich zwar innerhalb des Fahrzeugs, kann aber durch Front-, Seiten- oder Dachscheiben direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Reflexionen auf dem Deckglas können Warntexte, Kamerabilder und kleine Zahlen schwer erkennbar machen.
Die erforderliche LCD-Helligkeit sollte anhand der tatsächlichen Einbauposition, Scheibenneigung, Sonnenrichtung und möglichen Verschattung bestimmt werden. Eine pauschale Standardhelligkeit ist für unterschiedliche Kabinen nicht zuverlässig.
Folgende optische Optionen können projektbezogen bewertet werden:
Optical Bonding und hohe Helligkeit verbessern nicht automatisch jede Einbausituation. Glasreflexion, LCD-Kontrast, Blickwinkel, Sonnenstand und Kabinentemperatur müssen als vollständiges optisches System geprüft werden.
Radladerfahrer bedienen das Display häufig mit Montage-, Leder-, Winter- oder beschichteten Arbeitshandschuhen. Diese Handschuhtypen erzeugen unterschiedliche kapazitive Signale. Eine allgemeine Aussage zur Handschuhbedienung wäre deshalb ohne Test nicht belastbar.
Die PCAP-Abstimmung sollte mit dem tatsächlichen Handschuh, dem finalen Deckglas und dem eingebauten Metallpult erfolgen. Dabei müssen Touchschwelle, Reaktionszeit, Randbedienung und Störunterdrückung gemeinsam bewertet werden.
Eine zu hohe Empfindlichkeit kann zu unbeabsichtigten Eingaben führen, insbesondere bei Vibration, Feuchtigkeit oder leitfähigen Verschmutzungen. Eine zu starke Filterung kann dagegen die Bedienung verzögern. Die Firmware muss zwischen zuverlässiger Erkennung und Fehlbedienungsschutz abgestimmt werden.
Beim Ein- und Aussteigen können Staub, Schlamm, Feuchtigkeit und Handschuhverschmutzungen in die Fahrerkabine gelangen. Die Bedienoberfläche sollte deshalb möglichst eben, gut zugänglich und ohne schwer zu reinigende offene Kanten ausgeführt werden.
Eine projektbezogene Frontabdichtung kann zwischen Deckglas, Dichtung und Bedienpult entwickelt werden. Sie schützt jedoch nur die entsprechend konstruierte und validierte Seite. Rückseitige Elektronik, Anschlüsse und Kabel benötigen weiterhin Schutz durch die Konsole oder das Kabinengehäuse.
Eine optionale AF-Oberfläche kann das Entfernen von Fingerabdrücken und bestimmten Verschmutzungen erleichtern. Das vorgesehene Reinigungsmittel muss vor der Materialfreigabe auf Verträglichkeit mit Beschichtung, Glasbedruckung, Klebstoff und Dichtung geprüft werden.
Radlader erzeugen während Fahrt, Schaufelbetrieb und Materialkontakt wiederkehrende Vibrationen und einzelne Stoßbelastungen. Diese Belastungen können sich auf Befestigungen, Steckverbinder, Kabel und Displaystruktur übertragen.
Der Monitor darf deshalb nicht ausschließlich über das Deckglas getragen werden. Halterung, Schraubpunkte, Rahmensteifigkeit, Dämpfung und Kabelentlastung müssen anhand der Fahrzeugkonstruktion ausgelegt werden.
Vor der Serienfreigabe sollten folgende Punkte geprüft werden:
Ein bestimmter Vibrations- oder Stoßwert darf nur angegeben werden, wenn die endgültige Konfiguration entsprechend geprüft wurde.
Das Bordnetz eines Radladers kann beim Starten, Abschalten induktiver Verbraucher oder Zuschalten von Arbeitsfunktionen Spannungseinbrüche und Transienten erzeugen. Die Nennangabe „12 V“ oder „24 V“ beschreibt nicht das vollständige elektrische Belastungsprofil.
Vor der Auswahl der Stromversorgung benötigt Ever Glory Angaben zu:
Ein Standard-Displaycontroller darf nicht ohne geprüfte Eingangsstufe direkt an das Fahrzeugbordnetz angeschlossen werden.
Lichtmaschine, Anlasssystem, Magnetventile, Hydrauliksteuerung, Funkgeräte, Kameras und andere elektrische Verbraucher können Störungen in Versorgung, Masse und Signalleitungen einbringen.
Touch- und Bildstabilität sollten mit dem finalen Kabelbaum, der tatsächlichen Erdung und allen wesentlichen Verbrauchern getestet werden. Je nach Messung können Stromfilterung, Kabelschirmung, Steckerbelegung, Leitungsführung und Touch-Firmware angepasst werden.
Der Monitor besitzt nicht automatisch eine CAN-Schnittstelle. Maschinendaten aus CAN, J1939 oder einem anderen Fahrzeugnetz müssen vom kundenseitigen Steuergerät verarbeitet und als Bedienoberfläche an den Monitor ausgegeben werden.
Eine geschlossene Fahrerkabine kann sich bei abgestellter Maschine stark erwärmen. Bei Wintereinsätzen müssen LCD, Touchcontroller und Stromversorgung dagegen bei niedrigen Temperaturen starten können.
Der benötigte Temperaturbereich muss anhand von Außenklima, Kabinentemperatur, Sonneneinstrahlung, Lüftung und Aufwärmverhalten festgelegt werden. Eine Temperaturangabe für ein einzelnes IC bestätigt nicht automatisch den zulässigen Betriebsbereich des vollständigen Monitors.
Falls ein Kaltstart unterhalb des freigegebenen LCD-Bereichs erforderlich ist, können Heiz- und Steuerungsmaßnahmen geprüft werden. Leistung, Aufwärmzeit und Kondensationsverhalten müssen im finalen Gehäuse validiert werden.
Abhängig von Fahrzeugrechner und Software kann die Anzeige für folgende Inhalte verwendet werden:
Sensorik, CAN-Datenerfassung, Kameraverarbeitung, Wiegesystem und Fahrzeuglogik sind nicht automatisch Bestandteil des Touchmonitors.
Der Monitor ist nicht automatisch ein zertifiziertes sicherheitsgerichtetes Steuergerät. Bremsen, Lenkung, Notabschaltung, Lastbegrenzung und weitere sicherheitskritische Funktionen dürfen nicht allein von einer gewöhnlichen Touchoberfläche abhängig sein.
Sicherheitsrelevante Warnungen und Bedienfunktionen müssen gemäß der vollständigen Maschinenarchitektur und den für das Fahrzeug geltenden Anforderungen umgesetzt werden.
| Produkttyp | Pulteinbaumonitor zur Integration in Fahrzeugkonsolen |
|---|---|
| Bildschirmdiagonale | 15,6 Zoll |
| Zielanwendung | Bedienkonsolen von Radladern und vergleichbaren mobilen Arbeitsmaschinen |
| Touchtechnologie | Projected Capacitive Touch (PCAP) |
| Touchpunkte | Nach Controller, Betriebssystem und Bedienkonzept |
| Handschuhbedienung | Projektbezogene Prüfung mit dem tatsächlichen Handschuhtyp |
| Auflösung | Nach freigegebenem 15,6-Zoll-LCD-Datenblatt |
| LCD-Helligkeit | Nach Kabinenposition, Tageslicht und Nachtbetrieb auszuwählen |
| Betrachtungswinkel | Gemäß freigegebener LCD-Konfiguration |
| Deckglas | Stärke, Form, Randbedruckung und Logo projektbezogen anpassbar |
| Oberflächenoptionen | AG, AR oder AF nach Licht- und Reinigungsanforderung |
| Bonding | Air Bonding oder Optical Bonding nach freigegebener Konstruktion |
| Videoanschluss | Nach Fahrzeugrechner und erforderlichem Signalformat zu definieren |
| Touchanschluss | USB oder projektspezifische Schnittstelle |
| CAN/J1939 | Nicht automatisch enthalten; Datenverarbeitung über kundenseitiges Steuergerät |
| Montage | Pulteinbau, kundenspezifischer Rahmen oder projektspezifische Halterung |
| Außenabmessungen | Nach Auswahl von LCD, Rahmen und Deckglas zu bestätigen |
| Aktive Anzeigefläche | Nach freigegebenem LCD-Datenblatt zu bestätigen |
| Konsolenausschnitt | Anhand der kundenseitigen Kabinenzeichnung festzulegen |
| Befestigungspunkte | Über die freigegebene mechanische Zeichnung zu definieren |
| Eingangsspannung | Nach Fahrzeugnetz und freigegebener Schutzbeschaltung zu bestätigen |
| Leistungsaufnahme | Abhängig von LCD, Backlight, Controllerboard und Helligkeit |
| Betriebstemperatur | Nach finaler LCD-, Touch-, Stromversorgungs- und Gehäuse-BOM |
| Frontschutz | Projektbezogene Frontabdichtung möglich; Schutzgrad erfordert Prüfung |
| Vibration und Stoß | Nach Einbauort, Fahrzeugprofil und finaler mechanischer Konfiguration zu validieren |
| Konformitätsunterstützung | Nach Zielmarkt, Fahrzeugprojekt und freigegebener Konfiguration |
| Geschäftsmodell | OEM-/ODM-Projektangebot ohne festen Einzelhandelspreis |
Hinweis: Helligkeit, Auflösung, Außenmaße, aktive Fläche, Ausschnitt, Lochpositionen, Anschlüsse, Eingangsspannung, Leistungsaufnahme, Temperaturbereich, IP-Schutz sowie Vibrations- und Stoßwerte dürfen erst nach Freigabe der vollständigen Projekt-BOM als feste Spezifikation veröffentlicht werden.
Nein. Die Größe ist sinnvoll, wenn ausreichend Konsolenfläche vorhanden ist und der Bildschirm die Sicht des Fahrers nicht einschränkt. Einbauposition, Sichtlinie, Reichweite und Kabinengröße müssen geprüft werden.
Nur wenn die freigegebene Stromversorgung für das tatsächliche Spannungs- und Transientenprofil ausgelegt ist. Die Nennspannung allein reicht für diese Entscheidung nicht aus.
Nicht automatisch. CAN- oder J1939-Daten werden normalerweise vom kundenseitigen Fahrzeugrechner verarbeitet. Der Monitor zeigt anschließend die vom Host-System erzeugte Bedienoberfläche an.
Das kann projektbezogen geprüft werden. Handschuhmaterial, Dicke, Deckglas, Controller und Firmware beeinflussen das Ergebnis. Ein Test mit dem tatsächlichen Handschuh ist erforderlich.
Eine frontseitige Abdichtung kann entwickelt werden. Rückseitige Elektronik, Anschlüsse und Kabel benötigen jedoch weiterhin Schutz durch die Bedienkonsole. Ein Schutzgrad gilt nur für die geprüfte Konfiguration und Seite.
Die Lesbarkeit hängt von LCD-Helligkeit, Kontrast, Deckglasreflexion, Bonding, Sonnenwinkel und Einbauposition ab. Sie sollte in der finalen Kabine geprüft werden.
Das ist möglich, wenn Fahrzeugrechner, Software und freigegebter Videoeingang das benötigte Signal bereitstellen. Eine Kamera und deren Bildverarbeitung sind nicht automatisch enthalten.
Die Werte müssen mit der finalen Halterung, dem vollständigen Monitor und dem definierten Belastungsprofil geprüft werden. Einzelne Komponentenwerte reichen nicht als Nachweis für das Gesamtgerät.
Senden Sie uns die Zeichnung der Bedienkonsole, Einbauposition, Bordnetzanforderung, Handschuhtyp, Lichtbedingungen, Host-System und das Belastungsprofil. Ever Glory bewertet anschließend LCD, PCAP-Touch, Deckglas, Bonding, Stromversorgung, Halterung und Anschlusskonfiguration.
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