Diese 12,1-Zoll-Touchanzeige ist für kompakte Gerätefronten vorgesehen, die im Freien oder in wetterexponierten Bereichen installiert werden. Typische Anwendungen sind Ladepunkte, Parkautomaten, Fahrkartenautomaten, Zugangsterminals und Verkaufsgeräte mit begrenztem Einbauraum.
Die verfügbare Outdoor-Basiskonfiguration kombiniert ein LCD mit 1.000 cd/m², kapazitive Touchbedienung und Optical Bonding. Deckglas, Frontabdichtung, Anschlussbelegung, Kabelausgang und Befestigung werden an das jeweilige Außengehäuse angepasst. Die endgültige Funktion wird mit der realen Stromversorgung, Steuerung und Gerätekonstruktion geprüft.
Bei Parkautomaten, Ladepunkten und Ticketgeräten ist die verfügbare Frontfläche häufig durch Kartenleser, QR-Scanner, Drucker, Notruftaste oder Zahlungseinheit begrenzt. Eine Bildschirmdiagonale von 12,1 Zoll lässt ausreichend Raum für Auswahlfelder, Zahlungsanweisungen und Statusmeldungen, ohne das gesamte Gehäuse unnötig zu verbreitern.
Diese Größe eignet sich besonders für kurze Bedienabläufe mit wenigen klaren Schritten. Für umfangreiche Karten, lange Formulare oder große Produktkataloge sollte geprüft werden, ob eine größere Anzeigefläche zweckmäßiger ist.
Bei direkter Sonneneinstrahlung sinkt der wahrgenommene Kontrast durch Reflexionen an Deckglas, Touchsensor und LCD. Ein LCD mit 1.000 cd/m² verbessert die Sichtbarkeit, kann Reflexionen aber nicht allein beseitigen.
Die vollflächige optische Verklebung entfernt den Luftspalt zwischen Touchsensor und LCD und reduziert zusätzliche Reflexionsebenen. Für besonders helle Standorte können AG- oder AR-Oberflächen geprüft werden. Aufstellwinkel, Sonneneinstrahlung und Lesbarkeit mit polarisierten Sonnenbrillen sollten am vollständigen Muster bewertet werden.
Eine abgedichtete Front verhindert nicht automatisch Fehleingaben durch Wasser auf der Glasoberfläche. Regentropfen oder ein zusammenhängender Wasserfilm können von einem kapazitiven Sensor als Berührung interpretiert werden.
Für ungeschützte Standorte kann die Controller-Abstimmung auf nasse Finger, einzelne Tropfen oder Wasserfilm geprüft werden. Dabei müssen Deckglasstärke, Erdung, Controller-Firmware und Einbaulage berücksichtigt werden. Die Funktion sollte mit der tatsächlichen Regenbelastung des Geräts getestet werden.
Die Glasfront kann mit einer projektbezogenen Dichtung an den Ausschnitt des Kundengehäuses angepasst werden. Die erreichbare Schutzwirkung hängt jedoch nicht nur vom Monitor ab, sondern auch von Dichtungsdruck, Ausschnittstoleranz, Schraubenposition, Gehäusematerial und Montagequalität.
Rückseitige Elektronik, Steckverbinder und Kabeldurchführungen benötigen einen separaten Schutz innerhalb des Außengehäuses. Eine geschützte Displayfront darf daher nicht automatisch als Schutzangabe für das vollständige Gerät verwendet werden.
Hinter Glas kann die Temperatur durch Sonneneinstrahlung deutlich über der gemessenen Außentemperatur liegen. Gleichzeitig erzeugt die 1.000-cd/m²-Hintergrundbeleuchtung zusätzliche Wärme. Metallrahmen, Luftvolumen, Kühlweg und Position der Steuerplatine müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Die bestehende Outdoor-Ausführung ist für −20 °C bis +70 °C spezifiziert. Ob dieser Bereich im fertigen Gerät eingehalten wird, hängt von Einbauraum, Eigenerwärmung, Luftzirkulation und weiteren Wärmequellen ab. Bei tieferen Temperaturen ist eine separate Heiz- und Startbewertung erforderlich.
Dauerhafte Sonneneinstrahlung kann Polarizer, Glasdruck, Klebstoff und Dichtungen verändern. Mögliche Folgen sind Vergilbung, Ablösung, Kontrastverlust oder nachlassende Abdichtung.
Bei dauerhaft unbeschatteten Installationen sollten UV-Belastung, erwartete Nutzungsdauer und regionale Klimabedingungen bereits bei der Materialauswahl angegeben werden. Die Eignung kann nicht allein aus der Bildschirmhelligkeit abgeleitet werden.
Die Angabe „12,1 Zoll“ reicht nicht aus, um den Einbauausschnitt festzulegen. Unterschiedliche LCD-Panels können trotz identischer Diagonale abweichende Außenmaße, aktive Flächen und Befestigungspunkte besitzen.
Vor der Musterfertigung werden deshalb Frontausschnitt, Glasabmessungen, rückseitiger Bauraum, Schraubpunkte, Anschlussposition und Kabelrichtung anhand der Kundzeichnung bestätigt.
| Displaygröße | 12,1 Zoll |
|---|---|
| Helligkeit | 1.000 cd/m² |
| Touch | Projiziert-kapazitiv |
| Verklebung | Optical Bonding |
| Betriebstemperatur | −20 °C bis +70 °C |
| Auflösung | Nach Auswahl des konkreten 12,1-Zoll-LCD-Panels zu bestätigen |
| Aktive Anzeigefläche | Im freigegebenen LCD-Datenblatt anzugeben |
| Außenabmessungen | Nach LCD-, Glas- und Rahmenauswahl |
| Frontausschnitt | Nach Kundengehäuse und freigegebener Zeichnung |
| Anschlüsse | Nach Videoausgang, Touchanschluss und Steuerung des Kundengeräts |
| Versorgung | Nach Auswahl der LCD-Controllerplatine |
| Leistungsaufnahme | Nach vollständiger elektrischer Konfiguration zu bestätigen |
| Frontschutz | Nach Dichtung, Gehäuseausschnitt und vollständiger Einbauprüfung |
Ladepunkte: Starten und Beenden des Ladevorgangs, Benutzeridentifikation, Tarifanzeige und Statusmeldung.
Parkautomaten: Kennzeicheneingabe, Parkzeitauswahl, Zahlung und Ausgabe von Bedienhinweisen.
Ticketgeräte: Auswahl von Tarif, Strecke oder Veranstaltung sowie Anzeige der Zahlungsschritte.
Außenverkaufsgeräte: Produktauswahl und Zahlungsführung in kompakten Gerätefronten.
Zugangsterminals: Identifikation, PIN-Eingabe, Besucherführung und Statusanzeige an Gebäuden oder gesicherten Bereichen.
Die vorhandene Konfiguration verwendet ein LCD mit 1.000 cd/m² und Optical Bonding. Die tatsächliche Lesbarkeit hängt zusätzlich von Reflexion, Glasoberfläche, Einbauwinkel und Sonnenstand ab.
Eine Abstimmung für nasse Finger und Wasser auf der Oberfläche ist möglich. Sie muss mit dem endgültigen Deckglas, Controller, Gehäuse und der realen Wassermenge geprüft werden.
Das kann für einen definierten Handschuhtyp geprüft werden. Material und Stärke des Handschuhs müssen vor der Touch-Abstimmung angegeben werden.
Nicht allein durch den Monitor. Frontglas, Dichtung, Gehäuse, Kabeldurchführungen und rückseitige Elektronik müssen als vollständige Konstruktion geprüft werden.
Benötigt werden Gehäusezeichnung, Aufstellort, Temperaturbereich, Videoausgang, Versorgungsspannung, Bedienanforderung, Musterstückzahl und erwarteter Jahresbedarf.
Senden Sie uns die Gehäusezeichnung, den Aufstellort und die elektrischen Anschlüsse Ihrer Gerätesteuerung. Wir prüfen Einbau, Helligkeit, optische Verklebung, Wasserbedienung, Temperatur und Kabelposition auf Basis der tatsächlichen Konstruktion.
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